WORTE die hängen bleiben, Juni 2020

Herr, leihe mir deine Augen, damit ich die Welt so sehen kann, wie du sie siehst. Michel Quoist, französischer Seelsorger, Schriftsteller (1918-1997)

Das Schlimmste für einen Menschen ist, in seinem Leid übersehen, ignoriert zu werden.

Dr. Rurh Pfau. Ordensfrau, Ärztin, Mutter der Leprakranken (1929-2017)

Die Eucharistie heilt unser verwundetes Gedächtnis; sie enthält Antikörper für unser an Negativität erkranktes Gedächtnis.

Papst Franziskus (*1963) in seiner Fronleichnamspredigt 2020

Barmherzigkeit uns selbst gegenüber befreit uns von einem krankmachenden Rigorismus.

Pater Anselm Grün OSB (*1945)

Die Liebe Gottes hat sich durch alles Dunkel hindurch bewährt und bewahrheitet.

Andreas Knapp, Kleiner Bruder vom Evangelium, Priester, Dichter (*1958)

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will.

Dietrich Bonhoeffer, Widerstandskämpfer, Märtyrer (1908-1945)

Das Glück ist oft dort, wo wir es nicht erwarten.

Phil Bosmans, belgischer Ordensmann, Schriftsteller (1922-2012)

Der Geist des Friedens ist nicht ein Geist der Schwäche, sondern der Kraft.

Charles de Foucauld, Eremit, Bruder, Priester (1858-1916)

Von Strukturen, in denen Gerechtigkeit und Liebe keinen Platz haben, geht keine befreiende und versöhnende Kraft aus.

Jean Goss, Zeuge und Mystiker der Gewaltfreiheit (1912-1991)

Friede ist Unbequem-sein, protestieren, sich vielleicht auf die Straße setzen, wenn es dran ist, vielleicht manchmal dabei über die Stränge schlagen, aber vor allem nicht gleichgültig sein.

Burkhard Hose, Hochschulpfarrer (*1967)