WORTE DES MONATS Dezember 2019

„Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist.“ Laotse, 6. Jh. vor Christus, chinesischer Philosoph

„Obwohl zum Innehalten die Zeit nicht ist, wird einmal keine Zeit mehr sein, wenn man jetzt nicht innehält.“ Christa Wolf, Schriftstellerin, *1929 in Polen, +2011 in Berlin

„Das Schneckentempo ist das normale Tempo jeder Demokratie“ Helmut Schmidt, 1918-2015

„Wunder ist, dass das Alltägliche sich plötzlich in einem anderen Licht zeigt und sich dadurch öffnet und neu gesehen wird.“ Jehuda Bacon, *1929, israelischer Künstler

„Ich trete in die Tür ein, der Mond war vor mir dort. Ach Mond, du sollst nicht bei mir sein! Er schweigt und geht nicht fort.“ Günter Eich, Lyriker, *1907 in Lebus, +1972 in Salzburg

„Jeder Mensch bestimmt mit seinem ganzen Sein und Handeln das Schicksal der Welt in einem Ausmaß, das ihm selbst und allen unerkennbar ist.“ Martin Buber, 1878-1965, jüdischer Religionsphilosoph

„In einer frommen Tat sind wir Echo auf Gottes heimlichen Gesang; wenn wir lieben, singen wir Gottes unvollendetes Lied weiter.“ Abraham J. Henschel, 1907-1972; Rabbiner, Religionsphilosoph

Das Gebet war die Rettung meines Lebens. Ohne Gebet hätte ich längst den Verstand verloren.“ Mahatma Gandhi, 1869-1948; indischer Freiheitskämpfer, „Apostel der Gewaltfreiheit“

„Gerade wer das Bewahrenswerte bewahren will, muss verändern, was der Erneuerung bedarf.“ Willy Brandt, 1913-1992

Der Tod ist nicht das Nichts, sondern Begegnung mit Fülle. Der Tod ist keine Grenze. Nicht für die Liebe. Liebe kennt keine Grenzen.“ Sr. Dr. Ruth Pfau, *1929 Leipzig, +2017, Karachi