Tanz im Iran Verstoß gegen die Moralgesetze

Tanz ist in vielen Religionen ein spirituelles Element. Das gilt auch für bestimmte Strömungen des Islams. Doch in manchen muslimisch geprägten Ländern wird Tanz verteufelt. Dieser Konflikt steht im Hintergrund des Films "Wüstentänzer", der an diesem Donnerstag in den deutschen Kinos startet.

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Isafahan

Studien- und Begegnungsreise

2. bis 10. Sept. 2014

Anmeldeschluss 27.06. 2014

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BOSNIEN – Europa, wo bist du?

 

Ein zerteiltes Land ringt um seine Zukunft

Bosnien-Erklärung der interreligiösen Würzburger Reise- und Gesprächsgruppe

 

Eine 16-köpfige interreligiöse Gruppe aus Würzburg führte nach einjähriger Vorbereitungszeit in der Zellerau zusammen mit der Ökumenischen Nagelkreuz-Initiative vom 5.-13. April 2014 eine Begegnungs-, Studien- und Versöhnungsreise nach Bosnien-Herzegowina durch. Ziel war es, Geschichte, Kulturen, Religionen und Gegenwartssituation des bosnischen Volkes verstehen zu lernen und über Wege bosnisch-deutscher Solidarität nachzudenken.

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Patriarch Louis Sako zur Lage im Nahen Osten

Ich glaube, ein mutiger Dialog, der das Gemeinwohl zum Ziel hat und alle in die Politik mit einbezieht ist immer möglich. Die Lösung muss politisch sein. Sie darf nicht militärisch sein. Krieg ist immer schlecht, er macht die Situation komplizierter und löst keine Probleme. Ein neutrales Land oder eine Gruppe von religiösen Führern können ein solches Treffen organisieren. Denn diese vertreten keine persönlichen Interessen. Ein Militärschlag seitens der USA wird sehr viele Unschuldige töten, die Infrastruktur und Häuser zerstören (dabei denke ich an das, was im Irak passiert ist). Auch weiß man nicht, welche Folgen er nicht nur für Syrien, sondern auch für Syriens Nachbarländer haben wird. Die Situation ist sehr angespannt und kritisch.

Mit welchem Recht verkauft man Waffen an Syrien und an den Irak und greift danach an?

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Zwischen Revolution und Aufbruch
Neuerscheinung

 

 

Zwischen Revolution und Aufbruch
Pakistan, Tunesien, Ägypten und Myanmar 2012.
Begegnungen, Impressionen, Fragen

Das Buch kostet im Handel oder bei Bestellung über den Echter-Verlag € 12,80.

Kurze Information zum Buch in Anlehnung an den Klappentext:

Pakistan, Tunesien, Ägypten und Myanmar – vier Länder, in denen Revolutionen und Umwälzungen stattgefunden haben bzw. noch im Gang sind. Klaus Beurle hat sie in der ersten Hälfte des Jahres 2012 mehrere Wochen lang besucht.
In seinen zahlreichen Begegnungen ging es ihm vor allem um die Menschen dieser Länder in ihrem Alltag, aber auch um die Rolle der Regierenden, des Militärs und der Wirtschaftseliten.
Sein Schwerpunkt liegt jedoch auf Rolle und Bedeutung der Religionen:
Sind diese im gegenwärtigen Umbruchprozess primär hinderlich oder richtungsbestimmend?
Wie prägen sie den Alltag der Menschen und deren Lebenseinstellungen?
Wie steht es um die Beziehungen der Anhänger verschiedener Religionen untereinander?
Die Tagebuchaufzeichnungen und Reflexionen geben einen lebendigen Einblick in Gesellschaften, die repräsentativ sind auch für andere Länder zwischen unaufhaltsamen Transformationsprozessen und grundlegender Orientierungssuche.

Klaus Beurle, Dr. phil., gehört zur Priestergemeinschaft von Charles de Foucauld, war sechs Jahre in der Pfarreiseelsorge, dann in der Communauté von Taizé und danach 25 Jahre im missionarischen Dienst in Bangladesch. Seine Dissertation schrieb er über den bengalischen Mystiker Lalon Shah. Heute engagiert er sich im interreligiösen Dialog, in der gewaltfreien Friedensarbeit, der Asylarbeit und der ökumenischen City-Pastoral.

Unterkategorien

  • Ägypten

    karte aegypten 01Ägypten

     

    Staatsform: Vermutlich Übergang von Militärdiktatur zur Republik

     

    Hauptstadt: Kairo

     

    Bevölkerung: 81,5 Mio. Einwohner (2012)

     

    Sprachen: Altägyptisch, Mittelägyptisch, Neuägyptisch, Demotisch, Koptisch, Amtssprache: Arabisch

     

    Religionen: 90 % Muslime, 10% Christen, mehrheitlich Kopten

     

    Nationalfeiertage: 28. Februar Unabhängigkeitstag (1922: Vereinigtes Königreich), 25. April (Tag der Befreiung von Sinai)

     

    Revolution: 25. Januar 2011, 11. Februar 2011: Mubarak tritt zurück.

     

    Beitragsanzahl:
    1
  • Bangladesh
    Beitragsanzahl:
    1
  • Indien
    Beitragsanzahl:
    3
  • Malaysia
    Beitragsanzahl:
    2
  • Myanmar

    burmakarteMyanmar

     

    Amtliche Bezeichnung: Republik der Union Myanmar (zuvor: Union Burma)

     

    Bevölkerung: 48,1 Mio. Einwohner (2009))

     

    Staatsform: nach 1948 Demokratie angestrebt, Militärdiktatur 1988 bis 2010

     

    Hauptstadt: Yangon (Rangun), seit 2005/6 Neugründung: Naypyidaw:

     

    Ethnische Volksgruppen: Birmanen (69 %), Shan (8,5 %), Karen (Christen) (6,2 %), Rohingya (Muslime) (4,5 %), Mon (2,4 %), Tschin (2,2 %), Kachin (1,4 %), Minderheiten: Inder (1 %), Chinesen (1–2 %)

     

    Religionen: Buddhisten (mit Lokalreligionen gemischt): offiziell: 87,2 %, Christen: 5,6 % (zumeist Protestanten, Katholiken: 1,04%), Muslime: 3,6 %

     

    Umbruch: 7. Nov. 2010 erstmals Wahlen, später Freilassung von Aung San Suu Kyi, Liberalisierung beginnt, Suu Kyi greift in das politische Geschehen ein.

     

    Nationalfeiertag: 4. Januar (1948: Unabhängigkeit)

    Beitragsanzahl:
    1
  • Pakistan

    pakistan kartePakistan

     

    Staatsgründung: 14.August 1947

     

    Offizieller Name: Islamische Republik Pakistan

     

    Hauptstadt: Islamabad

     

    Bevölkerung: ca. 190,5 Mio. Einwohner (2012)

     

    Sprachen: Urdu (Amtssprache; von nur 7,6% der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen), Pandschabi (44%), Sindhi (12%), Paschtu (13%), Englisch (off.-)

     

    Teilung: 1971 Ostpakistan trennt sich, gründet eigenen Staat: Bangladesch

     

    Religionen: Muslime 97% (77% Sunniten; 20% Schiiten), Hindus 2%, Christen 2%, ca. 3 Millionen Ahmadis. Parsen, Sikhs, Bahai'i

     

    Kultur: Von persisch-arabischen Kulturen überlagerte indische Kultur

     

    Nationalfeiertag: 14. August (Unabhängigkeit 1947)

    Beitragsanzahl:
    1
  • Tunesien

    tunesienkarteTunesien

     

    Staatsbezeichnung: Tunesische Republik

     

    Staatsform: Präsidialrepublik

     

    Hauptstadt: Tunis

     

    Amtssprache: Tunesisch, ( Tunesisch-arabisch). Amtssprache: Arabisch

     

    Religionen: mehrheitlich Muslime, kleine jüdische und christliche Minderheiten

     

    Bevölkerung: 10,4 Mio. Einwohner

     

    Kulturen: arabisch geprägt, nomadische (Berber-) Einflüsse, außerdem phönizische, römische, osmanische und vor allem französische Kultureinflüsse

     

    Nationalfeiertage: 20. März (1956 Unabhängigkeit), 14. Januar (2011 statt 7. Nov)

     

    Revolution: 17. Dez. 2010 Selbstverbrennung von Mohammed Bouazizi, Beginn des Arabischen Frühlings, 14. Jan 2011: Diktator Ben Ali flieht aus dem Land

    Beitragsanzahl:
    1
  • Bosnien
    Beitragsanzahl:
    3

Kontakt

Dr. Klaus Beurle

Pleicherpfarrgasse 10
97070 Würzburg
Tel / Fax: 0931/45258898
e-mail:
klaus-beurle(at)t-online.de